Selbstgedrehte Videos können den Unterricht unabhängig vom jeweiligen Fach oder Alter der Schülerinnen und Schüler positiv bereichern. So können spezifische Themen nicht nur vielfältig und multimedial aufbereitet werden, den Kindern und Jugendlichen bereitet das Drehen und Schneiden eigener Videos auch eine Menge Spaß. Um die eigenen Aufnahmen zu bearbeiten, bietet sich eine kostenlose Videoschnittsoftware wie der Windows Movie Maker an. Da dieser für Windows XP automatisch mitinstalliert wurde, ist es wahrscheinlich, dass er auf vielen Schul-PCs bereits zur Verfügung steht. Für Windows Vista und Windows 7 wird die Software nicht mehr als Teil des Betriebssystems angeboten, sie kann jedoch kostenfrei im Internet heruntergeladen werden.
Grundlegende BearbeitungsfunktionenWindows Movie Maker ist eine Videobearbeitungssoftware, die das Schneiden und Bearbeiten von Videos ermöglicht. Einzelne Sequenzen können mit dem Programm aufgezeichnet, zusammengefügt, gekürzt oder verschoben werden. Zahlreiche Videoübergänge- und -effekte ergänzen das Angebot. Auch Musik und ein Abspann können eingefügt werden.
Neue FunktionenDie aktuellste Version des Windows Movie Makers bietet zusätzliche Funktionen wie den Filmexport in HD-Auflösung und das anschließende Hochladen bei YouTube oder Facebook.
Gut geeignet für den Einsatz im BildungsbereichMit dem Windows Movie Maker können auf einfache Art und Weise eigene Filme gestaltet werden. Aufgrund der leichten Bedienbarkeit eignet sich die Software besonders gut für den Einsatz im Bildungsbereich. So können unterrichtsspezifische Themen kreativ und nachhaltig bearbeitet werden. Hinzu kommt, dass der Windows Movie Maker auf vielen, mit Windows XP ausgestatteten PCs bereits installiert ist und somit oft keine weiteren Vorarbeiten nötig sind. Für neuere Versionen des Windows Betriebssystems kann der Movie Maker schnell und unkompliziert heruntergeladen werden.
Kein Ersatz für professionelle VideoschnittsoftwareMedienerfahrene Nutzer sollten allerdings eher auf professionelle Videoschnittsoftware zurückgreifen, da der Windows Movie Maker lediglich grundlegende Videobearbeitungsfunktionen zur Verfügung stellt.
Das vorliegende Tutorial zum Windows Movie Maker bezieht sich auf die Versionen für Windows XP und den Movie Maker 2.6 für Windows Vista, der dieser Version ähnelt.Dateigröße: 386 KB
Thomas Siems unterrichtet im Medienkompetenzzentrum Netti 2.0 in Berlin-Steglitz Computerthemen und ist Ansprechpartner des Kinder- und Jugend-Computerführerscheins comp@ss.