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Audacity für Zuhause

Ausgehend von eigenen Erfahrungen beschreibt die Autorin, wie unter Einbeziehung des Audioprogramms Audacity, aktive und spielerische Mediennutzung in der Familie aussehen kann.
 

Medien und verschiedenste Medienprodukte  nehmen heute einen wichtigen Stellenwert im familiären Zusammenleben ein. So wird zum Beispiel dem Fernsehapparat in vielen Wohnzimmern eine zentrale Position zugestanden. Viele Medienprodukte wie Handy oder Spielkonsolen gehören ebenfalls in vielen Familien zum ganz gewöhnlichen Alltagsleben.

 

Mediennutzung in der Familie

Laut der Kim-Studie 2008, eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zum Thema Kinder und Medien, Computer und Internet besitzt  heutzutage jeder der befragten Haushalte einen Fernseher , bereits 95 Prozent der Familien haben ein Handy und 88 Prozent einen Computer, Laptop oder Notebook zu Hause.

Wenig gemeinsame Computernutzung von Eltern und Kindern
Werden zwar viele Fernsehsendungen laut der Kim-Studie allein, aber fast genauso oft mit einem Elternteil angesehen, schaut es bei der gemeinsamen Nutzung des Computers oder von Computerspielen etwas anders aus. 60 Prozent der Kinder zum Beispiel spielen mindestens einmal pro Woche alleine, aber nur 19 Prozent gemeinsam mit einem Elternteil. Ebenso die Computernutzung für die Schule geschieht eher allein und auch im Internet bewegen sich mehr Kinder allein als zusammen mit den Eltern.

Medienvorlieben der Kinder kennen lernen

Da Kinder schon von klein auf Erfahrungen mit verschiedensten Medien und medialen Angeboten machen, sind  Eltern gefordert, Kinder im bewussten Umgang mit Medien zu unterstützen und Medienerziehung als wichtigen Teil ihrer Erziehung anzusehen. Deshalb scheint es mir besonders notwendig, sich für die Medienvorlieben der eigenen Kinder zu interessieren, um mehr darüber herauszufinden, was Kinder an ihren Medienhelden so besonders imponiert oder auf welchen Seiten sich der Sohn oder die Tochter im Internet bewegt. Dies hat nichts mit Kontrolle zu tun sondern mit ehrlichem Interesse und dem Wunsch, die Kinder in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten und zu unterstützen.

Aktiv statt passiv

Mediennutzung geschieht passiv, dazu gehört zum Beispiel das Radiohören und das Fernsehen,  oder aktiv, indem Medieninhalte selbst produziert und erzeugt werden. Die aktive Medienzuwendung und -gestaltung trägt im Besonderen zum Aufbau und Erweiterung der Medienkompetenz schon von jungen Kindern bei. Im aktiven Tun eignen sich die Kinder vor allem technische, sprachliche und kreative Kompetenzen an - in spielerischer Form, explorativ und ohne Zwang.

Beispiele: Mediennutzung in der Familie
Die Beispiele auf der folgenden Seite zeigen, wie aktive Mediennutzung in der Familie aussehen kann. Die spielerischen Ideen und Anregungen sind dabei nicht nur für Kinder, sondern helfen auch den Erziehenden, Sicherheit im Umgang mit neuen Medien zu gewinnen. Denn, nur wenn Erwachsene selbst medienkompetent sind, können sie den Kindern helfen, medienkompetent zu werden.

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Zur Autorin

Elisabeth Schallhart ist Kindergarten- und Medienpädagogin.

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